Dr. Roland Zingg

Dienstzimmer: Hegelstr. 59, 05-129
E-Mail: rolzingg@uni-mainz.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Beruflicher Werdegang:

1997 – 2004: Studium der Allgemeinen Geschichte, Deutschen Sprachwissenschaft und der Internationalen Beziehungen in Zürich und Aix-en-Provence
Oktober 2004 – September 2010: Assistent von Prof. Dr. Claudia Zey, Abteilung Mittelalter des Historischen Seminars der Universität Zürich.
November 2010 – Oktober 2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Scriptores bei den Monumenta Germaniae Historica in München (Neuedition der St. Galler Annalistik) im Rahmen des SNF-Projektes „Die frühmittelalterlichen Annales Sangallenses und ihre Bedeutung für die Geschichte des Reiches und des Bodenseeraumes“.
November 2013 – Oktober 2015: Forschungskredit (Stipendium) der Universität Zürich für das Habilitationsprojekt „Geschichtsdenken und Geschichtserinnern im Bodenseeraum von den Anfängen bis 1100“.
November 2015 – heute: Stipendium des WissenschaftsCampus Mainz an der Johannes Gutenberg-Universität für das Projekt „Die fränkischen Kirche als Kontaktraum: Wahrnehmung und Wissen von Byzanz im Spiegel der Hagiographie“

Monographien

● Die Briefsammlungen der Erzbischöfe von Canterbury, 1070–1170. Kommunikation und Argumentation im Zeitalter der Investiturkonflikte (Zürcher Beiträge zur Geschichtswissenschaft 1), Köln/Weimar/Wien 2012.

Beiträge

● Motive der burgundischen Herkunftsmythen in spätantik-frühmittelalterlichen Quellen, in: Die Burgunder. Ethnogenese und Assimilation eines Volkes. Dokumentation des 6. wissenschaftlichen Symposiums, veranstaltet von der Nibelungenliedgesellschaft Worms e. V. und der Stadt Worms vom 21. bis 24. September 2006 (Schriftenreihe der Nibelungenliedgesellschaft Worms e.V. 5), hg. von Volker GALLÉ, Worms 2008, S. 285–323.
● Zur Datierung von Karl Martells Sieg in der ‚Schlacht bei Soissons‘, in: DA 68/1 (2012), S. 127–135.
● Unpleasant Affairs That Please Us: Admonition and Rebuke in the Letter Collections of the Archbi-shops of Canterbury, 11th and 12th Centuries, online verfügbar unter: www.mittelalter.hypotheses.org/2373
● Geschichtsbewusstsein im Kloster Rheinau im 10. Jahrhundert. Der Codex Modoetiensis f-9/176, die Annales Laubacenses und die Annales Alamannici, in: DA 69/2 (2013), S. 479–502.
● (zusammen mit Julian FÜHRER): Nachleben und Verehrung Karls des Großen in Zürich, in: Karl der Große. 1200 Jahre Mythos und Wirklichkeit, bearb. von Bernhard PINSKER und Annette ZEEB., Petersberg 2014, S. 207–220.
● Streit ohne Streitschriften? Die englische Investiturproblematik im Spiegel der Briefsammlungen Lanfrancs und Anselms von Canterbury, in: Brief und Kommunikation im Wandel. Medien, Autoren und Kontexte in den Debatten des Investiturstreits (Papsttum im mittelalterlichen Europa), hg. von Florian HARTMANN, Köln/Weimar/Wien 2016, S. 157–174.
● Grundsätzliche Überlegungen zu Briefen und Briefsammlungen des früheren Mittelalters bezüglich Quellengattung und Überlieferung, in: Von A nach B – von damals bis heute: Übermittlung und Überlieferung von Briefen (4.–11. Jahrhundert) (Collection de la Casa de Velàzquez), hg. von Klaus HERBERS und Thomas DESWARTE, Madrid 2016. [im Druck]